Modul 4

Ziele

In diesem Analysemodul stehen die Auswirkungen von UW auf die erlebte Arbeitsqualität unter Berücksichtigung von intra- und interindividuellen Zusammenhängen im Mittelpunkt. Ziel ist es, die möglichen Chancen und Risiken des mobilen Arbeitens zu identifizieren, und somit eine Reihe unterschiedlicher Dimensionen von mobilem Arbeiten zu beleuchten. Die Arbeit konzentriert sich in erster Linie auf das Potential einer besseren Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, das wiederum u.a. zu höherer Arbeitszufriedenheit oder geringeren Auszeiten aufgrund von Kindererziehung führen kann. Durch mobiles Arbeiten verursachte Risiken werden aus arbeitspsychologischer Perspektive vor allem durch hohe Belastungserfahrungen und geringere Erholungszeiten verursacht. Als Zielvariablen stehen in diesem Modul Zufriedenheit, Work-Life-Balance, Commitment, aber auch gesundheitliche Beanspruchungssymptome wie psychischer Stress oder schwere chronische Krankheiten (z.B. koronare Herzerkrankungen oder Diabetes) im Fokus.

Projektteam

Prof. Dr. Ulrike Cress,  Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen,
Dr. Stefan Diestel, Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)
PD Dr. Thomas Kleinsorge, Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)
Dr. Bettina Renner, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen
Dr. Burkhard Schmidt, Mannheim Institute of Public Health (MIPH), Mannheim
Prof. Dr. Sabine Sonnentag, Universität Mannheim
Dr. Susanne Steffes, ZEW Mannheim
Prof. Gerard van den Berg, PhD, Universität Mannheim
Dr. Verena Wondratschek, ZEW Mannheim