Modul 3

Ziele

In diesem Analysemodul wird der Zusammenhang zwischen UW, Arbeitsmarktbeteiligung und der Entlohnung untersucht. Erstens wird der Frage nachgegangen, inwieweit potentielle Produktivitätsgewinne durch mobiles Arbeiten nicht nur Unternehmen, sondern mittels Lohnsteigerungen auch Beschäftigten zugutekommen. Zweitens wird analysiert, inwieweit Beschäftigte ihre Lohnforderungen an ihre persönlichen Vor- und Nachteile durch mobiles Arbeiten anpassen (kompensierende Lohndifferentiale). Drittens bezieht das Modul die möglichen Implikationen mobilen Arbeitens für den Verlauf der Entlohnung über den Lebenszyklus mit ein, beispielsweise durch die längere Bindung von Beschäftigten an ihre Unternehmen. Viertens wird mit verfügbaren Mikrodaten untersucht, wie sich mobiles Arbeiten auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Arbeitsmarktbeteiligung und dadurch auf das geschlechtsspezifische Lohngefälle auswirkt. Ergänzend soll eine Befragung über Zugangswege in UW und damit verbundene Arbeitsbedingungen durchgeführt werden.

Projektteam

JProf. Dr. Melanie Arntz, ZEW Mannheim und Universität Heidelberg,
Francesco Berlingieri, ZEW Mannheim
PD Dr. Nicole Gürtzgen, ZEW Mannheim
Prof. Dr. Stephanie Steinmetz, Universität Amsterdam, Niederlande
Dr. Ulrich Zierahn, ZEW Mannheim