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Das ZEW stellt eine Reihe seiner Forschungsdatensätze externen Wissenschaftlern zur Verfügung. Bei den im ZEW-FDZ angebotenen ZEW-Forschungsdaten handelt es sich um Individualdaten von ZEW-Unternehmensbefragungen oder ZEW-Expertenbefragungen.

Die Daten einiger ZEW-Befragungen werden externen Wissenschaftlern in einer faktisch anonymisierten Form als Scientific-Use-Files zur Verfügung gestellt. Neben der Nutzung der Scientific-Use-Files, können externe Forscher einen Antrag auf Nutzung von formal anonymisierten ZEW-Daten stellen, mit denen sie in den FDZ-Räumen des ZEW arbeiten dürfen. Formal anonymisiert bedeutet, dass die Datensätze weder Namen noch Adressen, aber ansonsten alle Originalangaben der Befragten enthalten. Die formal anonymisierten Daten befinden sich dazu auf einem Stand-alone-Rechner ohne Netzwerkanbindung, von dem keine Daten heruntergeladen werden können. Für das Mannheimer Innovationspanel (MIP) wurden zudem absolut anonymisierte Education-Use-Files für die Nutzung in der Lehre erstellt.

Die Nutzung der ZEW-Daten ist für externe Wissenschaftler auf nicht-kommerzielle Grundlagenforschung beschränkt, d.h. die Daten dürfen nicht im Rahmen von Forschungsprojekten, die der Datennutzer im Auftrag Dritter durchführt, genutzt werden. Die Nutzung der Datensätze im Rahmen der Lehre ist - mit Ausnahme der Education-Use-Files des MIP - ebenfalls nicht möglich. Die externen Wissenschaftler müssen an einer öffentlich finanzierten Forschungseinrichtung tätig sein (vgl. §16 (6) BStatG). ZEW-Daten werden insbesondere auch Doktoranden und PhD-Studenten zur Verfügung gestellt.

Im November 2012 ist das ZEW-FDZ vom Rat für Sozial und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditiert worden.