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Projektbeschreibung

Das vorliegende Forschungsvorhaben will einen substantiellen Beitrag zur empirischen Fundierung des Verbraucherverhaltens im Bereich des Energiekonsums in Wohngebäuden und somit zur positiven Theorie in der Forschung zu nachhaltigem Konsum (Fischer, 2002) leisten.

Ziel ist es, die Ausprägungen, Determinanten, Blockaden und Auswirkungen von nachhaltigen mittel- und langfristigen Energiekonsumentscheidungen in Wohngebäuden in einer empirisch gestützten, inter- und transdisziplinären Analyse zu untersuchen.

Im Projektvorhaben werden u.a. eine aus wissenschaftlich-methodischer Sicht innovative „stated preference“-Befragung zur Analyse von Wahlentscheidungen in Haushalten angewendet. Dadurch sollen die Kundenpräferenzen für eine nachhaltige Energieversorgung und Energienutzung in Wohngebäuden ermittelt werden. Von zentraler Bedeutung sind dabei insbesondere die Wechselwirkungen zwischen den sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimensionen der Fragestellung. Die entscheidungsrelevanten Präferenzen werden an drei Wahlmöglichkeiten exemplarisch untersucht, und zwar der Entscheidung zwischen (1) Alternativen der nachhaltigen und weniger nachhaltigen dezentralen Energieversorgung, (2) Alternativen des Bezugs von Strom aus erneuerbaren und nicht-erneuerbaren Energien in Wohngebäuden, sowie (3) der Wahl energiesparender oder weniger energiesparender Haushaltsgeräte.